2008 | Dr. rer. nat. Christian Liebchen


Linien-, Fahrplan-, Umlauf- und Dienstplanoptimierung:
Wie weit können diese bereits integriert werden?

“Ein Dienstplan kann nur so gut sein, wie es der zu Grunde liegende Fahrplan erlaubt.”

So trivial diese Beobachtung auch ist, so weit reichende Konsequenzen besitzt sie für die
Verkehrsplanung insgesamt. In diesem Beitrag wird vorgeführt, wie mit dem für die
Taktfahrplanoptimierung etablierten mathematischen Optimierungsmodell gezielt solche
Fahrpläne berechnet werden können, die besonders gute Umlauf- und Dienstpläne
ermöglichen. Obendrein können in diesem Modell nachträglich bestimmte Entscheidungen
der Linienplanung korrigiert werden, wenn dies über alle Planungsschritte betrachtet auf
bessere Lösungen führt.
Entsprechende Optimierungsläufe wurden für das 2006er Netz des Verkehrsbetriebs in
Potsdam vorgenommen. Der Vergleich der Effizienz von Dienstplänen basiert dabei auf
Berechnungen mit dem entsprechenden Optimierungsmodul in Microbus.

heureka08-liebchen.pdf

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