Aktuelles

Braunkohleplanverfahren muss eingestellt werden

Greenpeace - Thu, 05/23/2013 - 10:58
In Cottbus erinnern heute Greenpeace-Aktivisten gemeinsam mit 100 Vertretern lokaler Initiativen Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) an die fatalen Folgen von Brandenburgs Wirtschaftspolitik.
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Umweltministerium fördert Projekt zur Einrichtung eines Netzwerks mariner Schutzgebiete in der Ostkaribik

Bundesumweltministerium - Wed, 05/22/2013 - 14:38

Die ostkaribischen Inseln verfügen über eine besonders hohe Vielfalt an biologischen Ressourcen, die durch Übernutzung, unzureichendes Management, Umweltverschmutzung und die Folgen des Klimawandels stark gefährdet ist. Diese natürlichen Ressourcen stellen für die Menschen in der Region eine essentielle wirtschaftliche Basis dar. Zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der marinen Ressourcen unterstützt das Bundesumweltministerium daher die ostkaribischen Inselstaaten bei der Einrichtung eines effektiven Netzwerks mariner Schutzgebiete.

Das vom Bundesumweltministerium geförderte Vorhaben "Einrichtung eines Klima-resilienten Netzwerks mariner Schutzgebiete in der Ostkaribik" soll den Grundstein für die Einrichtung eines zukünftigen Bio-Korridors in der Ostkaribik legen. Konkret geht es um bessere Daten- und Informationssysteme und mehr Möglichkeiten der lokalen Bevölkerung, sich an Planungen und Managementprozessen zu beteiligen.  Außerdem sollen neue Meeresschutzgebiete ausgewiesen und bestehende Schutzgebiete effektiver und effizienter bewirtschaftet werden. Schließlich soll die finanzielle und institutionelle Nachhaltigkeit des Schutzgebietsnetzwerks gestärkt werden. Das Bundesumweltministerium hat für diese Zusammenarbeit im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) vier Millionen Euro zugesagt.

Das Projekt des BMU unterstützt damit auch die "Caribbean Challenge Initiative" (CCI). Diese während der achten Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) 2008 gegründete Initiative setzt sich dafür ein, die Erhaltung der Funktions-, Leistungs- und Regenerationsfähigkeit der natürlichen Küsten- und Meeresressourcen in der Karibik voranzutreiben. Die Regierungsvertreter aller sechs Partnerländer des IKI-Projektes, von denen fünf Mitglieder der CCI sind, haben sich jüngst während eines Treffens der Initiative deutlich für das Projekt ausgesprochen. 

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Ölbohrungen in Europas Meeren werden ein wenig sicherer

Greenpeace - Tue, 05/21/2013 - 15:32
Das EU-Parlament stärkt den Schutz der Meere mit einer neuen Richtlinie zur Sicherheit von Öl- und Gasbohrungen. Die Richtlinie, die in der heutigen Plenarsitzung in Brüssel verabschiedet wurde, sieht vor, dass Öl- und Gaskonzerne zukünftig nachweisen müssen, dass sie die Folgen eines möglichen Unfalles beherrschen können.
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Kapuzineraffe "Mally" kann jetzt artgerecht aufwachsen

Bundesumweltministerium - Tue, 05/21/2013 - 14:26

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat den Kapuzineraffen "Mally" im Münchner Tierheim besucht. Anlass ist der Internationale Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai. Der Affe gehörte früher dem Popstar Justin Bieber und wurde im März vom deutschen Zoll beschlagnahmt.

"Wir werden dafür sorgen, dass Mally artgerecht aufwachsen kann", sagte Altmaier bei seinem Besuch im Tierheim. "Affen sind sehr soziale Tiere. Darum werden wir Mally schon bald an einen Ort bringen, wo er sicher und in Gemeinschaft leben kann."

Altmaier lobte die Arbeit der deutschen Behörden, die den Affen im März auf dem Münchner Flughafen beschlagnahmt hatten. "Das zeigt, dass das Washingtoner Artenschutzabkommen in Deutschland umgesetzt wird." Das Abkommen, das in diesem Jahr seinen 40. Jahrestag feiert, schützt alle Affenarten. Affen brauchen demnach bei Aus- und Einreise entsprechende Genehmigungen. Damit wird sichergestellt, dass nur solche Tiere ein- und ausgeführt werden, die naturverträglich und rechtmäßig erworben wurden.

"Kapuzineraffen sind in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht", sagte Altmaier. "Diese Tiere haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie leben üblicherweise in Gruppen von 8 bis 30 Tieren zusammen und sollten daher nicht einzeln oder nur für Showzwecke gehalten werden."

Das Bundesumweltministerium arbeitet seit vielen Jahren daran, die Situation der Affen weltweit zu verbessern. "Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist mir ein Herzensanliegen", sagte Altmaier. Dabei spielten auch Zoos und Tierheime eine wichtige Rolle. "Ich danke deshalb dem Tierheim München für die schnelle Unterbringung von Mally".

Vollzogen wird das Artenschutzabkommen in Deutschland vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), das dem Bundesumweltministerium untersteht. "Die Haltung von solchen höchst sozialen Tieren ist sehr anspruchsvoll und erfordert neben speziellen Klimabedingungen und hohen Anforderungen an die Unterbringung auch eine Versorgung mit ausgewähltem und sehr vielfältigem Futter", sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. "Grundsätzlich sind Affen keine Kuscheltiere und damit für eine Haltung durch Privatpersonen nicht geeignet."

Der Kapuzineraffe "Mally" war am 28. März am Flughafen München beschlagnahmt worden, weil sein damaliger Eigentümer Justin Bieber ohne die nach dem Artenschutzabkommen erforderlichen Genehmigungen eingereist war. Mitte Mai wurde "Mally" dann vom Zoll eingezogen, da Bieber die Dokumente nicht nachgereicht hatte. Seitdem wird der Affe im Münchner Tierheim versorgt.

Das BfN wird "Mally" nun in eine zoologische Einrichtung vermitteln. "Weitere Informationen geben wir wie üblich sowohl zum Schutz des Tieres wie auch der Verwahreinrichtung nicht", so die BfN-Präsidentin.

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Aktion: Steine schützen polnische Ostsee

Greenpeace - Tue, 05/21/2013 - 09:40
Greenpeace-Aktivisten an Bord der "Beluga 2" versenkten seit Dienstag morgen tonnenschwere Felsbrocken im Meer vor der polnischen Küste. Die Maßnahme nahe der Stadt Kolberg soll die polnische Ostsee vor zerstörerischen Fischfangmethoden wie der Grundschleppnetzfischerei schützen. Die ist in dem ausgewiesenen "Natura 2000"-Schutzgebiet eigentlich verboten. Mittlerweile befindet sich die "Beluga 2" nach einer erfolgreichen Aktion in Begleitung der Küstenwache auf dem Rückweg zum Hafen.
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Postzustellung in Bonn wird CO<sub>2</sub>-neutral

Bundesumweltministerium - Tue, 05/21/2013 - 07:42

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat heute den Startschuss für die CO2-neutrale Postzustellung in Bonn gegeben. Im Rahmen eines vom Bundesumweltministerium geförderten Vorhabens soll dort die Auslieferung von Briefen und Paketen bei der Deutschen Post DHL bis 2015 komplett auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Schon zum Projektstart ist in Bonn eine der größten zusammenhängenden Elektro-Nutzfahrzeugflotten der Welt unterwegs.

"Der Zustellverkehr ist ein Pioniersegment der Elektromobilität", sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier. "Im Lieferverkehr mit seinen vielen Starts und Stopps kann das Elektrofahrzeug seine Vorteile voll ausspielen, da der Motor beim Bremsen Energie zurückgewinnt. Zudem ist gerade im städtischen Bereich der leise und lokal komplett emissionsfreie Antrieb ein Gewinn für Umwelt und Lebensqualität."

Unternehmen wie die Deutsche Post schlagen mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen zwei Fliegen mit einer Klappe: Abgesehen vom Imagegewinn liegen die Betriebskosten niedriger als beim konventionellen Fahrzeug, da der Elektromotor etwa dreimal effizienter und Strom zudem deutlich günstiger ist als Kraftstoff. "Die Deutsche Post setzt mit dem Einstieg in die Elektromobilität mehr als nur ein Zeichen. Erstmals stellt ein ganzer Standort komplett auf Elektromobilität um", hob der Bundesumweltminister hervor. "Auch im Verkehr brauchen wir die Energiewende, aus Umwelt- wie aus Kostensicht. Strom als Energieträger ist erneuerbar, stammt aus regionalen Quellen und ist langfristig erschwinglich."

Im Vorhaben "CO2-neutrale Zustellung in Bonn" sollen insgesamt rund 150 Elektrofahrzeuge in den Zustellbetrieb integriert werden. Der Strom zum Betrieb der Fahrzeuge kommt ausschließlich aus regenerativen Quellen.

Zusätzlich zum Fahrzeugbetrieb im Zustellalltag werden technische Lösungen für die Ladeinfrastruktur und die Einbindung ins Stromnetz erprobt. Die Projektpartner DHL, RWTH Aachen und die Langmatz GmbH erhalten für das über 14 Mio. Euro umfassende Vorhaben eine Zuwendung von knapp sechs Mio. Euro.

Das Förderprogramm „Erneuerbar Mobil“:

Mit dem Förderprogramm "Erneuerbar Mobil" fördert das Bundesumweltministerium bereits seit 2008 Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung marktfähiger Lösungen für eine klimafreundliche Elektromobilität. Unterstützt wird unter anderem die Markteinführung von Elektrofahrzeugen in Flotten bei Einhaltung besonders anspruchsvoller ökologscher Standards.

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Bürgerforum zum Standortauswahlgesetz beginnt Ende Mai in Berlin

Bundesumweltministerium - Tue, 05/21/2013 - 06:32

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2013 veranstaltet das Bundesumweltministerium zusammen mit den Bundestagsfraktionen das öffentliche Forum zum Standortauswahlgesetz für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Dieses Forum hatten die Beteiligten von Bund, Ländern und Fraktionen/Parteien bei den politischen Konsensgesprächen am 9. April 2013 vereinbart. Die Veranstaltung bietet allen Interessierten die Gelegenheit, Ansichten und Anregungen zum Gesetzentwurf zu äußern, bevor Mitte Juni die abschließende Beratung im Bundestag ansteht.

Die Teilnahme am Forum steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt elektronisch. Interessierte können sich online unter www.bmu.de/anmeldung eintragen. Wer einen Redebeitrag halten möchte, kann sich bis zum 23. Mai 2013, 12 Uhr anmelden. Für diejenigen, die ohne Redebeitrag teilnehmen möchten, endet die Frist am 27. Mai 2013, 13.00 Uhr.

Veranstaltungsort ist das Umweltforum Berlin, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin.

Die Veranstaltung wird per Live Stream auf der Website des Bundesumweltministeriums übertragen. Neben den Stellungnahmen vor Ort können Anregungen und Kommentare auch online abgegeben werden.

Ein detailliertes Programm mit allen Rednerinnen und Rednern wird ab dem 28. Mai 2013 im Internet (www.bmu.de) veröffentlicht.

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Wir sind erneuerbar

Greenpeace - Fri, 05/17/2013 - 13:44
Dr. Eric Martinot ist eine Koryphäe im Bereich der Forschung zu Erneuerbaren Energien. Im Januar veröffentlichte er im Namen des Netzwerkes REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century) den "Renewables Global Futures Report". Der Report zeigt glaubhaft und gut recherchiert Möglichkeiten auf, wie sich der Markt der Erneuerbaren Energien zukünftig entwickeln könnte. Auch das Greenpeace-Szenario "energy [r]evolution" hat Martinot dafür analysiert. Wir trafen den Experten zum Gespräch.
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Kanadas neue Schlüsselrolle beim Schutz der Arktis

Greenpeace - Fri, 05/17/2013 - 11:33
Am Mittwoch hat die kanadische Regierung den Vorsitz des Arktischen Rates übernommen. Für die Arktis lässt das Schlimmes befürchten: Der kanadische Premierminister Stephen Harper hat enge Beziehungen zur Ölindustrie und unterstützt daheim die zerstörerischen Ölsande-Projekte. Unterstützen Sie Greenpeace mit einer Protest-Mail an den Premierminister, um zu verhindern, dass die Arktis ein ähnliches Schicksal ereilt.
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Ein Mahnmal für eine faire Endlagersuche

Greenpeace - Fri, 05/17/2013 - 11:28
Greenpeace weiht am Freitag das ehemalige Aktionsschiff Beluga in Gorleben als Mahnmal ein. Die Beluga steht über dem Salzstock vor den Toren des Erkundungsbergwerkes und soll daran erinnern, dass Gorleben kein sicheres Atommüll-Endlager ist. Das rund 32 Tonnen schwere und 24 Meter lange Schiff wurde in elf Einzelteile zerlegt, nach Gorleben transportiert und dort während der vergangenen Woche wieder zusammengesetzt. Aus dem Aktionsschiff ist nun ein Zeichen für die verfehlte Atom-Politik der Bundesregierung geworden.
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Umweltzeichen Blauer Engel wird 35

Bundesumweltministerium - Fri, 05/17/2013 - 11:17

Seit 35 Jahren gibt das Umweltzeichen "Blauer Engel" Verbrauchern Orientierung bei der Auswahl umweltfreundlicher Produkte. Das Bundesumweltministerium startet aus diesem Anlass gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und der Jury Umweltzeichen eine Kampagne, die von der Musikproduzentin Annette Humpe, der Moderatorin Jacqueline Roussety und dem Schauspieler Thomas Arnold unterstützt wird. Alle drei haben sich anlässlich des Jubiläumsjahres durch den Berliner Fotograf Jim Rakete mit ihrer ganz persönlichen Botschaft in Szene setzen lassen.

Unterstützt werden die Botschafter von Bundesumweltminister Peter Altmaier: "Die Kampagne ist mehr als ein Blick zurück auf 35 Jahre Umweltzeichen. Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen, oftmals fühlen sich die Verbraucher angesichts einer Fülle von Produkten aber allein gelassen. Uns ist es daher wichtig, den Menschen eine Orientierung für nachhaltigen Konsum zu geben. Wer Produkte mit dem Blauen Engel kauft, hat die Chance, die Zukunft im positiven Sinne mitzugestalten."

Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, ergänzt: "Wer beim Einkauf auf den Blauen Engel achtet, tut etwas für seine Gesundheit und die Umwelt. Wir freuen uns, dass so viele Menschen in Deutschland dem Blauen Engel schon seit vielen Jahren vertrauen und dies mit dieser Kampagne so eindrucksvoll unterstützt wird."

Im Rahmen der Kampagne zum 35-jährigen Bestehen des Umweltzeichens präsentieren Bundesminister Peter Altmaier, Thomas Arnold und Jacqueline Roussety die ersten Kampagnen-Motive. "Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, packe ich gerne mit an! Und mit dem Blauen Engel ist es ganz einfach, da kann jeder etwas für den Erhalt unserer Umwelt tun", betont Arnold.

Wie aus der aktuellen Umweltbewusstseinsstudie hervorgeht, die zu Beginn des Jahres vorgestellt wurde, ist für 35 Prozent der Deutschen die Bewahrung der Umwelt eines der wichtigsten Probleme hierzulande - nach der Wirtschafts- und Finanzpolitik, die 36 Prozent als vordringlich bezeichnen. Gleichzeitig fühlen sich viele Verbraucher angesichts einer Vielzahl von Angeboten überfordert. Der Blaue Engel kann hier für Orientierung sorgen.

Der Blaue Engel:

Der Blaue Engel ist die erste und bekannteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen. Er wurde 1978 auf Initiative des Bundesministers des Inneren und durch den Beschluss der Umweltminister des Bundes und der Länder ins Leben gerufen. Zurzeit gibt es rund 12.000 Blauer Engel-Produkte in rund 120 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel.

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Peter Altmaier trifft Jugendliche aus aller Welt

Bundesumweltministerium - Fri, 05/17/2013 - 08:14

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat heute den "Tree of Hope" der Jugendinitiative "youtthinkgreen" entgegen genommen. Der Baum, der aus scheinbar wertlosem Müll besteht, trägt mehrere Tausend Blätter, auf denen Menschen aus aller Welt ihre Wünsche zum Erhalt der Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen formuliert haben. "Dieser Baum ist ein Zeichen der Hoffnung, dass auch aus Zerstörung der letzten Jahre und Jahrzehnte etwas Positives entstehen kann", betonte der Minister. Mehr als 160 Jugendliche aus aller Welt überreichten den Baum im Bundesumweltministerium in Berlin.

Auch Altmaier heftete einen Wunsch an den "Tree of Hope", der einen Platz im Ministerium erhält: "Möge dieser Baum viele Blätter und Zweige der Hoffnung bilden – für eine bessere Welt." Jeder einzelne trage Verantwortung. "Der Schutz des Planeten ist eine der wichtigsten Aufgaben für unsere Generation und für die Zukunft", fügte der Umweltminister hinzu.

"youtthinkgreen" ist eine internationale Jugendinitiative mit Sitz in Deutschland. Derzeit werden 220 Jugendliche aus aller Welt zu sogenannten Klimabotschaftern ausgebildet, die die Grundsätze des Umwelt-und Klimaschutzes sowie der Nachhaltigkeit weitergeben sollen. Altmaier ermunterte die Jugendlichen, in ihrem Engagement nicht nachzulassen. "Ein einzelner kann das nicht leisten, aber das ist auch keine Entschuldigung und keine Ausrede, dass wir nichts tun. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Wir müssen arbeiten und andere überzeugen."

Einige der Jugendlichen hatte der Bundesumweltminister bereits beim UN-Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro im vergangenen Juni und auf der Weltklimakonferenz in Doha im vergangenen Dezember getroffen.

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BMU-Newsletter 07/13

Bundesumweltministerium - Thu, 05/16/2013 - 10:41
Der 14-täglich erscheinende Online-Newsletter des Bundesumweltministeriums informiert über die Neueinstellungen und Aktualisierungen auf der Internetseite.
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Entdecken Sie Deutschlands schlimmste Umweltsünde

Greenpeace - Thu, 05/16/2013 - 09:00
Erstmals nutzt Greenpeace eine neue, dreidimensionale Erlebniswelt namens Kubikfoto. Das interaktive Bild mit eingebetteten Video-Sequenzen beschreibt die katastrophalen Folgen des Braunkohleabbaus für die Menschen in der Lausitz in Wort und Bild. Das besondere an diesem innovativen Medium: Die Betrachter können sich frei in den Fotos und Videos bewegen, sie besuchen verschiedene Orte und lernen betroffene Bürger aus der Lausitz kennen. Menschen, Tiere und Natur werden mit einem Klick zum Sprechen gebracht und zum Leben erweckt.
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Wandertag im Saarland: Bundesumweltminister Altmaier setzt sich für den Erhalt des Knabenkrauts ein

Bundesumweltministerium - Thu, 05/16/2013 - 08:17

Am Pfingstsonntag nimmt Bundesumweltminister Peter Altmaier am Wandertag zur biologischen Vielfalt im saarländischen Losheim am See teil. Dort wird er sich unter anderem über ein Projekt des NABU zum Schutz des Breitblättrigen Knabenkrauts informieren. Der Wandertag wird vom BfN in Kooperation mit der Tourismus Zentrale Saarland, der Gemeinde Losheim am See und weiteren Partnern organisiert. Es ist die zentrale Auftaktveranstaltung für deutschlandweit rund 950 Wanderungen zum Schutz der biologischen Vielfalt.

"Die biologische Vielfalt ist ein lebenswichtiger Schatz. Wir müssen uns für sie engagieren, damit auch künftige Generationen eine intakte Natur erleben können", sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier. Mit Blick auf den Wandertag sagte er: "Artenschutz fängt vor der eigenen Haustür an."

So wächst mit dem Breitblättrigen Knabenkraut eine weltweit besonders bedrohte Orchideenart auf kleinen Feuchtwiesen im Saarland. Altmaier lobte das Engagement des saarländischen Landesverbands des NABU für das Knabenkraut, das in dieser Form fast nur noch in Deutschland vorkommt. "Der Schutz der biologischen Vielfalt ist ein weltweites Gemeinschaftswerk. Insofern nehmen die Saarländer hier eine globale Verantwortung wahr."

Neben Altmaier haben auch die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, die Landesumweltministerin Anke Rehlinger und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, ihre Teilnahme am Wandertag zugesagt.

Am Losheimer Stausee und auf den umliegenden Wanderwegen wartet ein vielfältiges Programm auf die Besucher. Von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr bietet ein Bühnenprogramm auf dem Eventgelände Livemusik und Gesprächsrunden. Zahlreiche Info- und Aktionsstände erwarten die Gäste auf dem "Markt der Umweltmöglichkeiten".

Neben dem bereits mehrfach durchgeführten Wandermarathon, der in diesem Jahr von Orscholz zum Stausee führt, bieten über zehn verschiedene Wanderungen und Exkursionen ein vielfältiges Angebot. Start/Ziel ist jeweils das Freizeitgelände am Losheimer Stausee. Ein besonderes Highlight des Tages ist die Eröffnung einer neuen Nordic-Walking-Strecke durch Olympiasiegerin Rosi Mittermaier und Ski-Weltcupsieger Christian Neureuther.

Den bundesweiten Wandertag veranstalten das Bundesumweltministerium und das BfN bereits im vierten Jahr in Folge. Die biologische Vielfalt und ihre Schönheit sollen mit themenbezogenen Wanderungen einem möglichst großen Kreis von interessierten Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen nahegebracht werden. Ziel der Aktion ist es zu zeigen, dass der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Natur und Landschaft miteinander vereinbar sind. Unter dem Motto "Gemeinsam wandern – Deutschlands Vielfalt erleben!" werden vom 11. Mai bis zum 21. Juli 2013 rund 950 Wanderungen zum Schutz der biologischen Vielfalt angeboten. Dazu werden mehr als 200.000 Teilnehmer erwartet.

Der bundesweite Wandertag ist ein wichtiger Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020 (www.un-dekade-biologische-vielfalt.de), die in diesem Jahr unter dem Motto "Vielfalt nutzen – Die Angebote der Natur" steht.

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Umweltministerium feiert 10. Geburtstag des "Grünen Bands Europa"

Bundesumweltministerium - Wed, 05/15/2013 - 16:23

Mit einem Fest im Umweltministerium würdigten Vertreter der Anrainerstaaten des ehemaligen "Eisernen Vorhangs" das, was aus dem früheren Grenzstreifen geworden ist: der längste Biotopverbund Europas. Das "Grüne Band Europa" soll auch in Zukunft im Zeichen von Naturschutz und Nachhaltigkeit stehen, so die Absicht der Staatenvertreter. Anlass des Treffens ist das zehnjährige Jubiläum der Zusammenarbeit, die 24 Anrainerstaaten umfasst.

"Im Schutz des ehemaligen Eisernen Vorhangs konnte sich die Natur über viele Jahrzehnte weitgehend ungestört entwickeln", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser. Das Grüne Band ist über 12.500 km lang und verläuft entlang der Grenzen von 24 Staaten, darunter EU-Staaten und Nicht-EU-Staaten, von der Barentssee im Norden bis ans Schwarze Meer im Süden mit einem Zweig um Albanien herum. Es ist der längste Biotopverbund Europas. "Durch die gemeinsamen grenzüberschreitenden Arbeiten leistet das Grüne Band einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas", so Heinen-Esser.

Vertreter der Anrainerstaaten zeichneten eine Absichtserklärung zur Fortführung und Stärkung der nachhaltigen Entwicklung des Grünen Bandes. "Ich freue mich, dass die Anrainerstaaten ihre Unterstützung für die Initiative bekräftigt haben", sagte Heinen-Esser. "Die vielfältigen Landschaften entlang des Grünen Bandes müssen erhalten und ihre Natur- und Kulturwerte nachhaltig gesichert werden."

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Saarländische Künstlerin malt Energiewende-Bild für Bundesumweltminister Altmaier

Bundesumweltministerium - Wed, 05/15/2013 - 15:48

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat ein Gemälde der saarländischen Künstlerin Elisabeth Weiland in Empfang genommen. Bei einer kleinen Vernissage im Ministerium enthüllte er das Bild mit dem Namen "Erneuerbare Energien".

"So wie Elisabeth Weiland die Energiewende gemalt hat, mit Leidenschaft und heißem Herzen, so ist die Energiewende auch", sagte Altmaier. Das Bild zeigt ein Atomkraftwerk, das an den Rand gerückt ist, zentral sind Windräder und Solarmodule erkennbar. "All die Elemente, die mich jeden Tag beschäftigen, finde ich in diesem Bild wieder", sagte Altmaier. 

Die Künstlerin hatte das Bild extra für den Minister gemalt. Altmaier versprach, das Gemälde in sein Ministerbüro zu hängen. "Dort wird es mich sicher in meiner täglichen Arbeit inspirieren“.
 

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Arktischer Rat verpasst Chance für mehr Arktisschutz

Greenpeace - Wed, 05/15/2013 - 15:09
Am Mittwoch ist der Arktische Rat in der nordschwedischen Stadt Kiruna für einen Tag zusammengekommen. Gegen Mittag stimmten die teilnehmenden Außenminister der Arktis-Anrainer einem vage formulierten Beschluss für die internationale Zusammenarbeit bei Ölunfällen in der Arktis zu: Eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Greenpeace-Aktivisten hatten die an der Konferenz teilnehmenden Delegierten zuvor mit Bannern, Aufklebern und Hotel-Broschüren zu einem Verbot von Ölbohrungen in der Arktis aufgefordert.
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Altmaier will Spritschlucker päppeln

Greenpeace - Wed, 05/15/2013 - 13:00
Greenpeace-Aktivisten fordern Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch in einer Protestaktion am Bundesumweltministerium auf: "Klima schützen, statt Spritschlucker päppeln!" Diese Worte stehen auf einem zehn Mal zehn Meter großen Banner, das seit heute früh am Ministerium hängt. Altmaier soll sich in den aktuellen Verhandlungen über CO2-Grenzwerte für Neuwagen seiner Verantwortung für den Klimaschutz stellen, anstatt die Interessen der Autoindustrie zu vertreten.
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Einschlagstopp in Indonesiens Wäldern verlängert

Greenpeace - Wed, 05/15/2013 - 12:05
Indonesien verlängert das Moratorium auf Einschlag in Primärwäld. Wichtig für den Waldschutz - aber immer noch nicht genug. Denn große Palmölkonzerne sind immer noch in die Zerstörung indonesischer Regenwälder verwickelt, wie ein Greenpeace-Report zeigt. Auch der indonesische Branchenriese "Duta Palma" vernichtet auf Sumatra und Borneo systematisch schützenswerten Wald.
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